Mit Kindern wandern – Grövelsjön in Norddalarna

Unser Vater-Kind-Roadtrip endete nicht wie von mir fast ein wenig befürchtet im Bärenpark in Orsa-Grönklitt oder im sogenannten Tomteland (eine Art Märchen- und Weihnachtsmannpark!). Nein, zum Glück wollten meine kleinen Mitreisenden nach dem ausführlichen Besuch bei den dalahästar in Nusnäs viel lieber noch die knapp 200 km in den äußersten Nordwesten Dalarnas nach Grövelsjön fahren, um dort zusammen mit dem Papa das südlichste Fjäll Schwedens zu erkunden.
Nicht, dass ich nicht auch mit ihnen zum Bärenpark gefahren wäre (habe da eigentlich nur gutes darüber gehört), aber den Kindern und mir war einfach mehr nach Natur und ein wenig Abgeschiedenheit.  Weiterlesen

Die bunten Pferde von Dalarna

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10 Wochen Sommerferien – die müssen erstmal organisiert werden. Zum Glück haben wir Eltern auch relativ viel frei im Sommer, so dass das dann mit Hilfe der Großeltern und einigen organisierten Aktivitäten am Ende immer wieder zu schaffen ist.

Die erste richtige Ferienwoche der Kinder Mitte Juni nutzten wir für einen Vater-Kinder-Trip ins nördliche Dalarna. Unsere Kinder kannten Dalarna eigentlich nur im Winter von unseren zahlreichen Skiurlauben in Sälen und Umgebung. Dabei gibt es dort so viel schönes und interesantes zu sehen und erleben – auch ohne Schnee.

Und auch wenn wir uns mit irgendwelchen ”must-see-Sehenswürdigkeiten” im allgemeinen eher schwer tun, so kann man doch kaum nach Dalarna und vor allem in die Gegend um den wunderschönen Siljasee fahren, ohne bei den Brüdern Olsson & Co. vorbeigeschaut zu haben. Überzeugt davon, dass ein Besuch bei den berühmten Dalapferden sicherlich bei den Kindern ankommen würde, fuhren wir nach einer Nacht auf dem Campingplatz in Rättvik nach Nusnäs, wo gleich zwei der berühmten Produktionsstätten für Dalapferde zu besichtigen sind.  Weiterlesen

Im Camper in Schweden – off-season in Gotlands Norden & Fårö

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Aus der ursprünglich einmal geplanten längeren Reise im Mietwagen durch Island wurde ja leider nichts. Außerdem hatten wir Ende Mai ja endlich unseren neuen VW-Camper bekommen und wollten ihn natürlich gleich einmal ausgiebig testen. Nach ein paar Überlegungen entschieden wir uns am Ende aus unterschiedlichen Gründen für einen Roadtrip nach Gotland.

Bereits vor zwei Jahren hatten wir die wunderschöne Insel vor der schwedischen Küste für einige Tage bereist und verliebten uns direkt. Damals hatten wir ein Haus gemietet und erkundeten vor allem den südlichen Teil der Insel, weshalb wir uns diesmal hauptsächlich den Norden Gotlands anschauen wollten.
Nicht nur, dass wir zum ersten mal in unserem neuen Camper unterwegs sein sollten, war dies auch der erste gemeinsame Trip für uns Eltern ohne Kinder seit der Geburt unseres geliebten Sohnes vor 11 Jahren… ein absolutes Novum also! Weiterlesen

Islandroadtrip Teil 2 – etwas abseits des Golden Circle

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Island die Zweite – oder wie mein Solotrip weiterging. Von meinem ersten Versuch seit vielen Jahren wieder einmal alleine zu verreisen, habe ich ja neulich hier berichtet. Es wollte sich keine richtige Ruhe einstellen, zumindest nicht bis zum späten Nachmittag am Geysir, wo sowohl das Wetter als auch meine Stimmung freundlicher wurde…  Weiterlesen

Alleine reisen – kann ich das überhaupt noch?

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Island – unbekannte Insel im Norden! Endlich – ein Ort, der schon lange auf unserer Bucketliste stand. Die Vorfreude war groß als der 4aufeinenstreich-Vater vor einigen Wochen seine Kongressreise nach Island plante. Zwei Extratage vor dem Kongress sollten dann doch für eine kleine Rundtour über den bekannten Golden Circle in der Nähe von Reykjavik ausreichen und um einen ersten Eindruck von der für uns unbekannten Insel zu bekommen. Mehr Zeit war dann auch leider nicht drin, es war eben doch hauptsächlich eine Arbeits- und keine Vergnügungsreise.

Die Vorbereitungszeit war nur knapp bemessen, waren die Wochen davor vollgespickt mit viel Arbeit, Schulaktivitäten, Abschlussfeiern (in Schweden begannen ja kurz danach die Sommerferien)…, auf der anderen Seite war ja auch nicht wirklich viel zu planen, oder?
Und ein Trip ohne die Familie? Ungewohnt, aber auch irgendwie spannend. Die Erfahrungen jedoch nicht nur positiv… ein Protokoll einer „inneren Reise“…     Weiterlesen

Familienzuwachs – ab sofort sind wir zu fünft!

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Ja, wir haben es geschafft! Nach einer langen, und teilweisen schwierigen Zeit, sind wir nun nicht mehr nur 4aufeinenstreich! Inzwischen sind wir zu fünft!

Eine Zeit lang zweifelten wir ja, ob es noch klappen würde. Der Wunsch bestand schon länger, aber wurde erst so richtig real als wir im vorigen Sommer zu viert durch die Weite des amerikanischen Südwestens fuhren. Am Ende mussten wir auch die 4aufeinenstreich-Mutter nicht überreden, wurde sie dann doch von dem Gedanken und der Begeisterung mitgerissen. Sie war letztendlich sogar die treibende Kraft.
Die ersten Monate waren ungewiss, aber als dann die erlösende Nachricht kam, dass es doch noch was werden sollte, freute sich die gesamte Familie sehr.  Weiterlesen

Der Süden Gotlands – das etwas andere Schweden

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Eigentlich sollte an dieser Stelle noch ein weiterer Beitrag über unsere Osterreise nach Dänemark erscheinen – aber der muss dann doch noch einmal warten. Midvintermörker, ein schwedischer Roman von Lars Wilderäng, ließ den 4aufeinenstreich-Vater in den letzten Tagen nicht mehr los, und die gut 430 Seiten waren im Nu durchgelesen. Die Geschichte spielt in den Weihnachtstagen 2012 und handelt von einem militärischen Angriff auf Schweden und der Invasion der schwedischen Insel Gotland durch Russland. Obwohl eine fiktive Romangeschichte, gibt es einen ernsten Hintergrund, und Parallelen zu den Geschehnissen der Krimkrise vor zwei Jahren sind nicht von der Hand zu weisen – allerdings schrieb Wilderäng sein Buch schon einige Jahre zuvor und prangerte darin vor allem die seiner Meinung nach völlig unverhältnismäßigen Minimierung der schwedischen Streitkräfte der letzten Jahre an… beim Lesen wird einem wirklich deutlich, dass ähnliche Ereignisse wie auf der Krim in unserer unmittelbaren Umgebung nicht völlig ausgeschlossen sind…

Aber wir wollen an dieser Stelle nicht von eventuellen militärischen Konspirationen berichten, sondern von unserem bisher einzigen Besuch auf dieser ganz besonderen und eigentlich sehr unschwedischen Insel vor ziemlich genau zwei Jahren.   Weiterlesen

Die tschechische Hauptstadt mit Kindern erleben

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Vor zwei Jahren machten wir uns in der Osterwoche auf den Weg nach Prag, um dort liebe Freunde zu besuchen. Als gebürtige Berlinerin hatte die 4aufeinenstreich-Mutter die tschechische Hauptstadt schon mehrmals besucht, aber für den Rest der Familie war es absolutes Neuland. Obwohl wir sechs Tage in dieser schönen Stadt verbrachten, war die Zeit natürlich viel zu kurz, um der Vielfalt gerecht zu werden.

Via Amsterdam ging es in gewohnter Weise in nur wenigen Stunden in die Stadt an der Moldau. Da wir dort wie gesagt Freunde besuchten, mussten wir uns dieses mal keine Gedanken zu Unterkunft und Transfer vom Flughafen machen, was die Reise schon mal sehr entspannt anfangen ließ. Weiterlesen

Mit der Nordsee auf du und du – das Nordsøen Oceanarium in Dänemark

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Wie besuchen nicht nur gerne Leuchttürme, auch Aquarien haben es uns angetan – zumindest wenn sie eine entsprechende Größe haben und die Fische in ihnen nicht zu sehr eingeengt sind. Unser großer Favorit bisher ist das Océnario in Portugal, wo wir 2008 mit den Kindern zusammen zu Besuch waren. Auch in Palma de Mallorca oder Berlin findet man wunderschöne Aquarien mit vielen bunten und exotischen Meeresbewohnern.

Aber es muss nicht immer alles exotisch sein. Im dänischen Hirtshals im Norden von Jütland, wo wir gerade die Osterferien verbracht haben, liegt das Nordsøen Oceanarium, das größte Aquarium Nordeuropas, in dem es vor allem um das maritime Leben in der Nordsee geht. Vor vier Jahren waren zumindest Dreiviertel der Familie schon einmal zu Besuch dort. Dieses mal nutzten wir einen anfänglich sehr regnerischen Tag, um dort zusammen mit den Kinder die Welt der Nordsee zu erforschen.  Weiterlesen

Rubjerg Knude – ein dänischer Leuchtturm auf Abwegen

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Leuchttürme haben etwas sehr faszinierendes. Obwohl viele von ihnen bereits erloschen sind, haben sie nichts von ihrer Faszination eingebüßt finden wir. Zum einen stehen sie oft an besonderen, in der Regel sehr schönen Plätzen, zum anderen gibt es meist eine spannende Geschichte über ihre Entstehung oder die Menschen, die dort einmal gelebt haben. Ein ganz besonderer Vertreter ist der „Rubjerg Knude-Leuchtturm“, der am soggenanten ‚vesterhavet‘ in den Dünen Norddänemarks steht. Schon bei unseren früheren Besuchen hier oben in Nord-Jütland haben wir diesem ehrwürdigen Leuchtturm immer einen Besuch abgestattet.

Und so kam es, dass wir auch gestern am Ostermontag zusammen mit vielen anderen meist deutschen Touristen, aber auch vielen Einheimischen, einen Osterspaziergang zum Leuchtturm machten. Als wir das erste mal vor fünf Jahren hier im November gewesen waren, war der Parkplatz im Prinzip menschenleer. Das sah gestern schon ein wenig anders aus.  Weiterlesen

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